"Ein schöner Abschluss"
05.06.2009 - HOFHEIM
BAUMPFLANZUNG Nibelungenschule um Linde und Tischtennisplatte reicher
(sohn). Am Donnerstagmittag hat der Schulleiter Bertram Schmitt im Rahmen
einer kleinen Feierstunde gemeinsam mit Schülern, Kollegen und
Mitgliedern der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) auf dem Schulhof
eine Linde gepflanzt.
Als im vergangenen Jahr die Kletter- und Balancekonstruktionen auf dem
Schulhof installiert wurden, ließ der für die Planung verantwortliche
Markus Ströver den Platz, auf dem die Linde heute steht, frei.
Nun ist der Pausenhof komplett und bietet mit der zuletzt montierten,
dritten Tischtennisplatte genügend Raum zum Spielen und Erholen.
"Der Baum ist ein schöner Abschluss für unser Schulgelände",
erklärt Schmitt sichtlich stolz. Im Beisein von Wolfgang Fütterer
vom Amt für Gebäudewirtschaft des Kreises Bergstraße,
des Schulleiters und der Kinder pflanzte Werner Groß von der SDW
den Baum. Die Schutzgemeinschaft trat dabei als Spender auf. Der neu
gepflanzte Baum ist eine Winterlinde, die sich ausgezeichnet als Stadtbaum
eigne, so die Fachleute. "Wir tun das sehr gerne", betonte
Groß, zumal die Stadt Mitglied der Schutzgemeinschaft ist. Seit
1947 setzt sich die SDW für den Erhalt und die Pflege der Wälder
ein. "Ein Wald beginnt mit einem Baum", erklärt der kaufmännische
Betriebsleiter Fütterer. Die Gemeinschaft setzt sich regelmäßig
ein, wenn es um die Pflanzung neuer Bäume geht.
Im Vorfeld hatten die Neuntklässler Simon Karg, Daniel Lameli und
Marcel Fernandez gemeinsam mit Hausmeister Raimund Lösch das Loch
für den Baum ausgehoben - und etwas zu tief gegraben. Deshalb verzögerte
sich die Pflanzaktion um einige Minuten, da die Grube erst aufgefüllt
werden musste. Die Schüler störte das nicht. Die Viertklässler
Jasmin Renkel, Janine Heinzelbecker und Dennis Eisele trugen das Baumgedicht
"Die Linde" vor, und Schulleiter Schmitt hatte noch einiges
zur Beschaffenheit der Baumart, ihrem Mythos und besonders zu ihrer
Bedeutung in der Nibelungensage zu berichten.
Bericht der Lampertheimer Zeitung vom 06.06.2009

Schulleiter Bertram Schmitt begrüßt die Gäste
und die SchülerInnen.


HauptschülerInnen beobachten das Geschehen von den
Höhen des vor einem Jahr installierten Klettergerüsts aus.

Auch Grundschulmädchen verfolgen, was es mit der
Schullinde auf sich hat.


Der Schulleiter erzählt von den Schulhoflinden seiner
eigenen Kindheit, die man sehen , riechen und "hören"
konnte. Auch die Kinder, die GrundschülerInnen unserer Alten Schule
waren, können sich daran erinnern. Herr Groß erklärte,
dass wir eine Winterlinde bekommen.


Zwei Schüler aus Haupt- und Grundschule erzählen
vom Lindenblatt, das Siegfrieds verletzbare Stelle im Nibelungenlied
verursachte.


J. Renkel, S. Heinzelbecker und D. Eisele trugen das
Gedicht "Die Linde" vor.
Endlich - die Linde wird von Herrn Fütterer und
Herrn Groß unter Mithilfe von Hausmeister Lösch und Hauptschülern
gepflanzt.
Schulvereinsvorsitzende Silvie Freundenberger und Frau
Boko hatten zur Feier des Tages prima Eis für alle mitgebracht.

Wir hoffen, dass SchülerInnen und LehrerInnen der
Nibelungenschule
sich viele Generationen lang an der Nibelungenlinde erfreuen dürfen.