Der Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule wird u.a. erfüllt,
wenn sie ihre pädagogische Arbeit reflektiert, kritisch einschätzt
und weiterentwickelt.
Die Evaluation des Schulprogramms ist eine an Kriterien ausgerichtete
Form der Einschätzung und Bewertung der Schulentwicklung. Sie erfolgt
anhand einer planmäßigen und systematischen Sammlung von
Daten und Fakten.
Eine Evaluation des Schulprogramms gibt dem Kollegium der Nibelungenschule
Orientierungsmaßstäbe für eine realistische Einschätzung
der eigenen Arbeit (Stand der Umsetzung bzw. Revisionsbedarf des Schulprogramms)
und bietet gezielte Hinweise für die Fortschreibung des Schulprogramms.
Evaluation bedeutet für unsere Schule zunächst Selbstevaluation,
d.h. der Evaluationsprozess wird in erster Linie vom Kollegium der Nibelungenschule
initiiert.
Im Interesse der Präambel unserer Schulordnung und zur Umsetzung
der Leitsätze des Schulprogramms sollten Schülerinnen und
Schüler, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam zentrale Elemente
zum Ethos der Schule entwickeln und damit den Sinn der Schülerinnen
und Schüler für die Umsetzung gemeinsamer Wertvorstellungen
fördern.
Die von uns anvisierten Handlungs- und Zielfelder dienen der Weiterentwicklung
unserer Schule. Sie werden im Rahmen von Gesamt- und Schulkonferenzen
regelmäßig reflektiert und im Hinblick auf ihre Gültigkeit
bzw. den Stand der Annäherung überprüft.
Die Organisation des Evaluationsprozesses erfolgt durch die Steuerungsgruppe
der Nibelungenschule.
Zeitplan, Arten und Verfahren externer Evaluation werden bei der Fortschreibung
des Schulprogramms bedacht und bei internen Revisionsprozessen mit einbezogen.