Der Hauptschulzweig der Nibelungenschule Hofheim

Überschaubarkeit
Mit derzeit 102 Schülerinnen und Schülern ist unser Hauptschulzweig überschaubar. Und genau das hat speziell für unsere Kinder und Jugendlichen einen großen Vorteil. Die Schulleitung und die Lehrkräfte der Hauptschule kennen so gut wie alle Schüler. Die Schüler kennen alle Lehrer und sie sind untereinander bekannt.
Nicht umsonst ist in den letzten Jahren die Zahl unserer SchülerInnen von außerhalb Hofheims stark gewachsen.
Es spricht sich auch bei Eltern in Nachbarorten herum, welche Vorteile unsere Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten und mitunter auch für verhaltensauffällige Jugendliche hat:

Feste Bezugspersonen:
Durch die seltene Kombination von Grundschule und weiterführender Schule ergibt sich eine Besonderheit, die ihresgleichen in der Schullandschaft sucht: Manche der HauptschülerInnen besuchen 9 Jahre unsere Schule, indem sie nach der Grundschule in der Hauptschule bleiben. Dies kann gerade solchen Kindern, die dies nötig haben, ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit vermitteln.
Zudem betreuen die Klassenlehrkräfte in unserer Hauptschule in der Regel die Klassen vom fünften Jahrgang bis zum Abschluss der Hauptschule. Die Schüler und Schülerinnen haben so über Jahre eine feste Bezugsperson. Dies hat einen besonderen pädagogischen Wert speziell für die Kinder mit schwierigem familiären Hintergrund. Denn gerade solchen Kindern fehlt nicht selten der feste persönliche Bezug überhaupt oder zu mehr als einer/m Erwachsenen.

Viele Fächer in einer Hand
Dazu kommt, dass Klassenlehrer viele Stunden ( 14 u. m.) in ihren Klassen unterrichten. Daraus ergibt sich automatisch die Zusammenfassung einer Reihe von Fächern in einer Hand. So können zum Beispiel bei einer Lehrkraft zusammenkommen: Deutsch, Mathematik, Englisch, Sozialkunde, Erdkunde, Geschichte, Biologie, Kunst und Arbeitslehre.
Lehrkräfte können in verschiedenen Gebieten Stärken und Schwächen der SchülerInnen sehr gut erkennen - in einem Bereich mehr fordern im anderen mehr fördern.

Fächerübergreifendes - ganzheitliches Lernen
Die so beschriebene Unterrichts- und Klassenzuweisung ermöglicht relativ flexibles mitunter auch experimentierfreudiges Arbeiten in Abwägung der fachlichen Lernprozesse und der psychologischen und sozialen Bedürfnisse der Lernenden.
In der Hauptschule ist es nicht machbar einer Fülle von stofflichen Details sämtlicher von ihnen erteilter Unterrichtsfächer Rechnung zu tragen. So ist es nahe liegend für Lehrkräfte sich auf weniger Fachschwerpunkte zu konzentrieren und darüber hinaus fächerübergreifende Arbeitsweisen zu betonen. Das ganzheitliche Lernen, die Verknüpfung von Lerninhalten kommt dem Verständnis und den Lerneigenheiten vieler SchülerInnen der Hauptschule entgegen.

Konzentration auf die HauptschülerIn
Die Lehrkräfte konzentrieren sich auf die Arbeit in der Hauptschule. Es gibt keine Möglichkeit des "Ausweichens" etwa in eine andere Schulform mit weniger "anstrengenden" Kindern.

Weitere Informationen zu interessanten Schwerpunkten unserer Hauptschule:
Umgang mit modernen Medien
Streitschlichterprogramm
SchulsanitäterInnen

 

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