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Der Grundschulzweig der Nibelungenschule Hofheim
Übergänge 
Der Wechsel von einem gewohnten in ein ungewohntes Sozialsystem und die
Eingewöhnung in dieses sind wichtige Lebenserfahrungen.
Das Grundschulkind erlebt einen solchen Wechsel beim Übergang vom
Kindergarten in die Schule und zum anderen beim Übergang in die weiterführenden
Schulen.
Beide Übergänge sind so zu gestalten, dass sie von allen Kindern
möglichst ohne psychische Belastungen bewältigt werden können.
Übergang Kindergarten - Grundschule
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine enge Zusammenarbeit
mit den beiden Hofheimer Kindergärten notwendig.
Zwei Mal im Schuljahr finden gemeinsame Konferenzen zwischen Kindergärtnerinnen
und Grundschullehrerinnen statt, bei denen allgemeine Probleme angesprochen
und diskutiert werden. Darüber hinaus werden Termine für Schnuppertage
festgelegt.
Für den Schulanfang sind persönliche Zuwendung, individuelle
Förderung und soziale Integration in besonderer Weise gefordert.
Es sind deshalb zur Eingewöhnung in den Unterricht und in das Schulleben
auch individuelle Hilfen erforderlich. So werden die Hofheimer Schulneulinge
nach einem feierlichen ökumenischen Schulanfangsgottesdienst zu dem
neben den Eltern auch die Großeltern eingeladen sind, von Kindern
höherer Klassen auf dem Schulhof der Alten Schule in der Wilhelm-Leuschner-Straße
empfangen, ein kleines Programm schließt sich an.
Die größeren Schulkinder sind in den nächsten Wochen und
Monaten Ansprechpartner der Neulinge.
Übergang Grundschule - weiterführende Schule:
Der Unterricht in der Grundschule ist kindorientiert und offener, während
der Fachunterricht der Sekundarstufe mehr leistungsbezogen ist.
Um diesen möglichen Bruch zu mildern, ist eine Zusammenarbeit mit
Sekundarschulen mehr als wünschenswert. Hier müssen Erfahrungen
ausgetauscht, Unterrichtskonzepte abgestimmt und die pädagogische
Arbeit kontinuierlich festgesetzt werden.
Im Unterricht der 4. Klassen müssen Anforderungen und Übergangsprobleme
thematisiert werden.
Die Nibelungenschule Hofheim kooperiert seit Jahren mit den weiterführenden
Schulen im Schulverbund Lampertheim, aber auch mit den Schulen außerhalb
des Schulverbundes.
Es gibt Gesprächsrunden mit den betroffenen Lehrkräften unserer
und den aufnehmenden Schulen, die das Thema Übergänge und Unterrichtskonzepte
intensiv behandeln.
Zu Beginn jeden 2. Schulhalbjahres treffen sich die gleichen Kolleginnen
und Kollegen und halten Rücksprache, was aus den Schülerinnen
und Schülern geworden ist.
Die Eltern werden regelmäßig auf Elternabenden, in Einzelgesprächen
und mit Hilfe von Gutachten über die Bildungschancen ihres Kindes
beraten.
Informationsabende mit den Schulleitern der weiterführenden Schulen
runden das schulische Konzept "Übergänge" ab.
Grundschulempfehlung

Innerhalb der vierten Klassenstufe kommt die große Entscheidung
für die weiterführenden Schulen: Hauptschule, Realschule oder
Gymnasium.
Durch viele Gespräche und einen Informationsabend seitens des Rektors,
werden die Eltern genau über den Lernstand und die Möglichkeiten
ihres Kindes informiert. Sie bekommen von der Schule eine Grundschulempfehlung,
welche weiterführende Schule nach Ansicht des Lehrers die geeignetste
ist.
Trotz kompetenter Überlegungen, Beurteilungen und Ratschlägen
nach jahrelanger Beobachtung des Lehrers, muss diese Empfehlung von den
Eltern jedoch nicht angenommen werden. In ihren Händen liegt die
letzte Entscheidung auf welche Schule ihr Kind weiterhin gehen soll. Oft
werden jedoch nach Nicht-Beachtung einer Empfehlung gerade in der Hauptschule
verstärkt Rückläufe in den sechsten und siebten Klassen
verzeichnet.
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