Bilder vom Einzug (bitte klicken)
Bilder vom Alltag der Grundschulbetreuung (bitte
klicken)
Einweihungsfeier an der Nibelungenschule

Die Ansprache unseres Schulleiters im Wortlaut
Sehr verehrte Gäste zur Einweihung unserer Grundschulbetreuung
in ihren neuen Räumen an der Nibelungenschule darf ich Sie als
kommissarischer Schulleiter herzlich willkommen heißen.
Bemerkenswert ist, dass es bei dieser neuen Betreuungseinrichtung zu
einer für diese Schule neuartigen Kooperation gekommen ist zwischen
dem Kreis Bergstraße, der Stadt Lampertheim und der Nibelungenschule
als pädagogischer Einrichtung des Landes Hessen.
.
Den Kooperationspartnern entsprechend möchte ich zunächst
vom Kreis Herrn Landrat Matthias Wilkes und von der Stadt Herrn Bürgermeister
Erich Maier sowie den ersten Stadtrat Herrn Jens Klingler begrüßen.
Mich freut sehr, dass Sie sich heute die Zeit genommen haben hierher
zu kommen.
Unsere Ortsvorsteherin Rita Rose – der Schule lange Jahre verbunden
und Gründungsmitglied unseres Schulvereins – begrüße
ebenfalls herzlich.
Des Weiteren heiße ich die Fraktionsvorsitzenden des Hofheimer
Ortsbeirates Bernard Appelt, Hans Hahn und Katharina Hofmeister herzlich
willkommen.
Bernd Ranko, Leiter der Stabsstelle J&S ist unser direkter Gesprächspartner
und Kooperationspartner, bei der Stadt. Ihn begrüße ich ebenso
herzlich wie Matthias Rettig von der Gebäudewirtschaft des Kreises
und Frank Niederhöfer, den Stellvertretenden Leiter der Schulabteilung
sowie Waltraud Netling die Beauftrage des Kreises für die Betreungseinrichtungen.
Herzlich willkommen heiße ich Schulelternbeiratsvertreterin Silvie
Freudenberger, gleichzeitig Vorsitzende des Schulvereins der NSH.
Begrüßen möchte ich auch den Kollegen Frank Bocksnick,
den stellvertretenden Leiter des LGL. Er vertritt Herrn Dr. Haist, in
seiner Funktion als Koordinator des Netzwerks Lampertheimer Kitas und
Schulen.
Von unserer Schule darf ich besonders begrüßen Personalrätin
Elisabeth Gerstner, als Vertreterin des Kollegiums und zwei Menschen,
denen durch die Betreuung auch neue Aufgaben zugewachsen sind unsere
Sekretärin Birgit Niederhöfer und unseren Hausmeister Raimund
Lösch.
Schließlich heiße ich allerherzlichst willkommen drei Hauptpersonen
der GSB, unsere Betreuerinnen und neuen Schulkolleginnen, Frau Melitta
Holz als Leiterin, sowie Nicole Baumann und Konstantina Akrivi.
Auch die Vertreterinnen der Presse heiße ich herzlich willkommen.
Verehrter Herr Landrat, werter Herr Bürgermeister, verehrte Anwesende,
im August 08 rief Herr Ranko mich an. Er wollte vor Ort abklären,
ob wir denn gegebenenfalls Platz hätten eine erweiterte GSB an
der NSH unterzubringen. Wir schauten uns diese Räume und Räume
an der alten Schule an und kamen zu dem Schluss, da müsste sich
was machen lassen. Die Stadt brauchte in der Kita Schubertstraße
vor Ort Räume für Krippenplätze. So dass das Anliegen
bestand die 15 HA-Betreuungsplätze für GS–Kinder von
dort auszulagern.
Frau Freudenberger und Frau Baumann vom Schulverein hatten sich mit
mir im Schuljahr zuvor mit den verschiedenen Aspekten einer Betreuungseinrichtung
vertraut gemacht um die HAB für die HS über den Schulverein
einzurichten. Und eine kleine GSB in Regie des Schulvereins unterhielten
wir sowieso seit Jahren.
Somit war relativ schnell klar, dass sich mit der Stadt eine Chance
bot das Ganze zusammenzufassen und auf professionelle Beine zu stellen.
Ende August fand Zufall oder nicht beim Kreis eine Grundschulkonferenz
statt, bei der das Konzept „Familienfreundlicher Kreis Bergstrasse“
- erwachsen aus einer Reihe von Regionalkonferenzen - vorgestellt wurde.
Im Oktober kam schließlich der Ausschreibungstext dafür an
unsere Schule.
So bleibt Ihnen verehrte Anwesende, sicher nicht verborgen, dass es
sich in dieser Situation anbot, die Gelegenheit beim Schopf zu packen
und die parallelen Entwicklungen bei Schule, Schulträger und Stadt
zum gemeinsamen Projekt einer soliden GSB in Hofheim zu bündeln.
Nach einem Koordinierungsgespräch zwischen Stadt, Kita, Schulverein
und Schule vor Ort verabredeten Bernd Ranko und ich das Konzept und
konnten auf dieser Basis die Zustimmung der zuständigen Gremien
in der Schule und bei der Stadt einholen. Dabei unterstützte uns
dankenswerter Weise ein vom Hofheimer Ortsbeirat her initiierter Antrag
der SPD Fraktion im Stadtrat.
Am 12.12.09 konnte ich unsere Bewerbung bei der Schulabteilung einreichen.
Nachdem wir von Seiten des Kreises grünes Licht bekommen hatten,
konnten im Februar und März diesen Jahres bereits Planungsgespräche
mit Frau Netling, der Betreuungsbeauftragten, und Herrn Rettig von der
Gebäudewirtschaft aufgenommen werden.
Die nötigen Bauarbeiten gingen zwischen Oster – und Sommerferien
recht zügig voran. Hier gilt mein besonderer Dank Herrn Rettig,
der trotz starker Belastung durch viele Großprojekte, unser kleineres
Vorhaben immer am Laufen hielt.
Bedanken möchte ich mich auch bei unserem Hausmeister, Herrn Lösch,
der bei den Planungen seine Erfahrungen und Vorschläge einbrachte
und die Handwerkerarbeiten gekonnt koordiniert hat, so dass sie flüssig
ineinander griffen.
Am 22.06. fand der erste Elternabend statt, bei dem Frau Holz die Eltern
über Konzept und Organisation informierte und sich Frau Akrivi
und Frau Baumann ebenfalls vorstellten.
Ende Juni wurde der Kooperationsvertrag mit der Stadt unterschrieben.
Beim Schulfest am 27. Juni konnte die Küche interessierten Besuchern
schon vorgestellt werden.
In den Ferien wurden noch die restlichen Möbel geliefert. In diesem
Zusammenhang bedanke ich mich bei Frank Niederhöfer für Rat
und Tat bei der Feinabstimmung der Einrichtung vor Ort
.
An dieser Stelle möchte ich nicht versäumen das großartige
Engagement unserer Betreuerinnen in der Vorbereitungsphase des Projekts
hervorzuheben. Frau Holz und Frau Baumann waren, wie beschrieben schon
frühzeitig sehr engagiert und kompetent bei der Sache und teilweise
der Entwicklung schon voraus. Gerade während der Sommerferien traf
ich Frau Holz oft genug in der Schule an, wo sie sozusagen im Vorfeld
der eigentlichen Aufnahme ihrer Tätigkeit jede Menge vorbereitende
Arbeiten verrichtete – mitunter samt Hilfe durch ihre Familie.
Persönlich bedanken möchte ich mich natürlich auch bei
Bernd Ranko für ausgezeichnete Zusammenarbeit bei der Konzeptentwicklung
– und Umsetzung für unsere neue GSB an der NSH. Ich glaube
es besteht berechtigte Hoffnung, dass das im laufenden Betrieb, der
ja bereits seit 17.08.09 läuft, auch so weiter geht.
Sehr geehrter Herr Landrat, verehrter Herr Bürgermeister, werte
Anwesende,
die heutige Einweihung der GSB belegt, dass wir trotz kommissarischer
Schulleitung Schulentwicklung voran gebracht haben. Darauf bin ich durchaus
ein bisschen stolz. Was die neue GSB angeht, so bedeutet diese direkt
an die Nibelungensschule angeschlossene, an Mindeststandards ausgerichtete
Einrichtung zweifelsohne einen wichtigen Schritt in Richtung Stärkung
des Schulstandorts Hofheim. Unser Grundschulzweig erfährt einen
Schub in Richtung Ganztagsangebot, der dem Trend in der Lampertheimer
Schullandschaft entspricht und der dem zunehmenden Bedarf der hiesigen
Familien entgegenkommt.
Auch wenn es uns dabei immerhin gelungen ist , die HAB für Klasse
5 und 6 durch das gemeinsame Mittagessen ein wenig an die GSB anzudocken
kann ich freilich deswegen nicht genauso von Konsolidierung des Hauptschulstandorts
Hofheim sprechen.
Wir konnten für dieses Schuljahr mit 16 HS eine fünfte Klasse
bilden - besser als manche große Schule in der Nachbarschaft.
Trotzdem bleibt hier für die nächsten Jahre Ungewissheit.
Dies wird für mich persönlich daran deutlich, dass unsere
Schulleiterstelle letztlich deswegen nicht ausgeschrieben wird.
Solange Hauptschule in Hessen politisch gewollt ist, möchten wir
unseren Schulzweig gerne erhalten.
Deswegen sei mir erlaubt, sehr geehrter Herr Landrat, bei Gelegenheit
der Einweihung dieses gelungenen Projekts darauf hinzuweisen, dass meine
KollegInnen und ich auch sehr daran interessiert sind Überlegungen
zum hiesigen HS-Schulstandort von Seiten des Kreises kommuniziert zu
bekommen oder noch besser darin eingebunden zu werden. Immerhin steht
für 2010 die Fortschreibung des Schulentwicklungsplans an und bisher
war hier vor Ort nicht zu vernehmen, ob denn zu all dem etwas gedacht
wird.
Auch von der Stadt, in dem Fall spreche ich Sie Herr Bürgermeister
Maier und die anwesenden KommunalpolitikerInnen an, wünschen wir
uns für den einen oder anderen Fall politische Unterstützung
für eine Konsolidierung auch des Hauptschul-Schulstandorts Hofheim.
Abschließenden möchte ich nach dieser kleinen Abschweifung
natürlich keineswegs aus dem Blick verlieren mich bei allen Verantwortlichen
von Kreis und Stadt nochmals sehr herzlich für die getätigten
Investitionen in die Zukunft der Hofheimer Kinder zu bedanken.
Im Weiteren wünsche ich allen Anwesenden eine anregende und vergnügliche
Befassung mit unserer neuen Betreuungseinrichtung .









