05. Oktober 2011
Klasse 7 - zelebriert ein mittelalterliches Rittermahl mit höfischen Gästen

Ernährung bedeutete im Mittelalter etwas anderes als heute. Wir sind es heutzutage gewohnt, zu jeder Jahreszeit Lebensmittel aus aller Welt zur Verfügung zu haben. Damals war man abhängig von der Jahreszeit und den regional begrenzten Angeboten. So konnte man Spinat fast ausschließlich im Frühjahr genießen, grüne Erbsen im Sommer, Radieschen im Herbst und Grünkohl im Winter.

Durch fächerübergreifenden Unterricht in Geschichte und Arbeitslehre konnte die Klasse 7h erfahren und erleben wie die Menschen im Mittelalter aßen:

rittermahl 15

„Seid gegrüßt, Ihr Edelleute, Mägde, Knechte, Pfeffersäcke und Vaganten“ so begrüßte Frau Mayer ihre Klasse 7H.
Im Hintergrund lief die mittelalterliche Musik von Faun, Hans Schlag und Wilde Rose.
Nachdem sich alle am Vortag zum Kochen verabredetet und die Tafel vorbereitetet hatten, war es soweit auch zu speisen.

rittermahl 01rittermahl 02

rittermahl 3 rittermahl 4

rittermahl 05 rittermahl 06

rittermahl 08rittermahl 07

So wurde Kartoffelsuppe, Kürbissuppe, gar kräftige Rinderkraftbrühe mit Flädlein, Haxe vom Schwein, Landsknechtbraten, Hähnchenschlegel, Kräuterrollbraten, Gelbe Rüben, Hähnchen, Wild, würzige Senfsauce, Weißkraut und Brot aufgetragen.

rittermahl 09 rittermahl 10

rittermahl 12 rittermahl 11

rittermahl 14rittermahl 13

Das Burgvolk lud Herrn Schmitt, den Schulleiter, Frau Niederhöfer, die Sekretärin, und Frau Akrivi von der Grundschulbetreuung als Ehrengäste zum Mahle ein.

Da es aber immer noch viel zum Verzehren gab, wurden Frau Gerstner mit Gefolge (Klasse 4a) Frau J. Müller mit Gefolge (Klasse 3 c) und die Klasse 8H ebenfalls zur Tafel gebeten.

Auch wenn manche nur Suppe und andere nur das Fleisch kosteten, am Schluss gab es keine Reste mehr. Festzuhalten bleibt, dass bei der Rittertafel keine abgenagten Knochen über die Schulter geworfen wurden.

Und allen hat es "gar wohl gemundet".

Bericht: S. Mayer + Stefanie Eckel , Klasse 7H; Website -Team

  zurück
  nach oben